Ratgeber » Schürfwunden richtig behandeln

Schnell kann es passieren, dass man stolpert oder sich irgendwo anstößt und sich dabei Schürfwunden am Ellenbogen holt. Gerade in den Beugegelenken ist dies oftmals sehr unangenehm und abgesehen von dem brennenden Schmerz ist die Heilungsphase oft langwieriger durch die automatische Bewegung die man mit den Armen macht.

In erster Linie sollten Schürfwunden ausgewaschen und direkt desinfiziert werden. Hierfür kann auch eine antiseptische Creme wie z.B. Bepanthen verwendet werden, an Stelle des meist brennenden Desinfizierungssprays.Wer beides nicht zu Hause hat, kann auch auf ein bewährtes Hausmittel zurück greifen und Kamillentee kochen und diesen auf die Wunde geben und vorsichtig säubern.Wichtig ist, dass eine Wunde die gerade desinfiziert wurde erst einmal trocknen muß, bevor sie weiter behandelt wird.
In Folge daran sollte die Wunde mit einem Zink oder aber auch mit einer Wund und Heilsalbe behandelt werden und gegebenenfalls ein Verband umgelegt werden. Am besten heilt eine Schürfwunde allerdings an der Luft und aus diesem Grund ist ein Verband oder Pflaster nicht all zu lange zu nehmen.
Wenn eine Tetanusimpfung schon länger zurück liegt und die Wunde stark verdreckt ist, empfiehlt sich auch eventuell ein erneuter Impfschutz um einer Sepsis ( Blutvergiftung) vorzubeugen.

Befinden sich Splitter oder andere äußerliche Rückstände in der Schürfwunde, die sich weder ausspülen noch anderweitig selbst entfernen lassen, so ist eine Vorstellung beim Arzt notwendig, damit dieser die Entfernt und die Wunde weiter versorgt.
Weil der Bewegungsdrang in den Armen und speziell am Ellenbogen zum Alltag gehört kann die Heilung etwas dauern und die Schürfwunde sollte mit der Heilsalbe so lange weiter behandelt werden bis die Kruste ganz abgefallen ist.